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Strom­spa­ren leicht ge­macht Mit den pas­sen­den Haushaltsgeräten

Ent­de­cken Sie, wie en­er­gie­ef­fi­zi­en­te Haus­halts­ge­rä­te Ihren Strom­ver­brauch und Ihre lau­fen­den Be­triebs­kos­ten spür­bar sen­ken können.

Ein be­wuss­ter Um­gang mit En­er­gie senkt die Haus­halts­kos­ten und schont na­tür­li­che Ressourcen. Krieger ist Ihr Fach­part­ner in und um Bedburg für eine fun­dier­te Geräteberatung.

Um Haus­halts­ge­rä­te ob­jek­tiv ver­glei­chen zu kön­nen, gibt es das of­fi­zi­el­le EU-​Energielabel mit sei­nen En­er­gie­ef­fi­zi­enz­klas­sen. Die­ses zeigt auf einen Blick den stan­dar­di­sier­ten En­er­gie­ver­brauch und hilft bei der wirt­schaft­li­chen Ein­ord­nung. Je ge­rin­ger der spe­zi­fi­sche Ver­brauch, desto wei­ter vorne im Al­pha­bet ist das Gerät ein­ge­stuft (in den meis­ten Pro­dukt­grup­pen von A bis G). Dar­über hin­aus weist das En­er­gie­la­bel wei­te­re ge­rä­te­spe­zi­fi­sche Leis­tungs­wer­te aus, bei­spiels­wei­se Be­triebs­ge­räusch, Pro­gramm­dau­er oder Nutzkapazität.

Energielabel für Geschirrspüler

Geschirrspülmaschinen bieten gegenüber dem Spülen von Hand messbare Verbrauchsvorteile: Moderne Geräte im Eco-Programm verbrauchen oft weniger als 10 Liter Wasser pro Spülgang – beim manuellen Spülen gleicher Mengen unter fließendem Wasser wird in der Regel ein Vielfaches benötigt. Fortschrittliche Spülmechaniken, optimierte Sprüharme und präzise dosierte Spülmittel sorgen auch bei stark verschmutztem Geschirr für saubere Ergebnisse. Hotspots sind auf einem Bild platziert. Jeder Hotspot erläutert einen bestimmten Bereich. Das Bild zeigt:

EU-Energielabel für Geschirrspüler mit Energieeffizienzklasse D, Angaben zu Maßgedecken, Wasserverbrauch und Lautstärke.

Energielabel für Waschmaschinen

Die Waschmaschine zählt zu den am häufigsten genutzten Großgeräten im Haushalt. Die Güte des Waschergebnisses und der Verbrauch hängen vom Zusammenspiel aus Programmdauer, Wassertemperatur, Waschmittel und Trommelmechanik ab. Auf dem Label finden Sie verlässliche Werte für das standardisierte Eco-Programm „Eco 40–60“. Hotspots sind auf einem Bild platziert. Jeder Hotspot erläutert einen bestimmten Bereich. Das Bild zeigt:

EU-Energielabel für Waschmaschinen mit Energieeffizienzklassen A bis G, Verbrauchswerten und Symbolen.

Energielabel für Waschtrockner

Ein Waschtrockner vereint Waschen und Trocknen in einem Gehäuse. Da der kombinierte Durchlauf (Waschen und Trocknen ohne Unterbrechung) deutlich mehr Energie und teils zusätzliches Kühlwasser benötigt als das reine Waschen, weist das Energielabel zwei separate Abschnitte aus: links für den kombinierten Betriebszyklus, rechts für den reinen Waschzyklus. Hotspots sind auf einem Bild platziert. Jeder Hotspot erläutert einen bestimmten Bereich. Das Bild zeigt:

EU-Energielabel für Waschtrockner mit getrennten Angaben für den Wasch-Trocken-Zyklus und den reinen Waschzyklus.

Energielabel für Wäschetrockner

Wäschetrockner machen das Trocknen planbar und witterungsunabhängig. Bei der Auswahl ist die Gerätetechnologie ausschlaggebend: Moderne Wärmepumpentrockner nutzen die Abwärme im Kreislauf und benötigen im Vergleich zu älteren Kondenstrocknern ohne Wärmepumpe oft nur etwa die Hälfte an Strom. Hotspots sind auf einem Bild platziert. Jeder Hotspot erläutert einen bestimmten Bereich. Das Bild zeigt:

EU-Energielabel für Wäschetrockner mit Energieklasse B und Werten zu Verbrauch, Füllmenge, Schallemission und Dauer.

Energielabel für Kühl- und Gefriergeräte

Da Kühl- und Gefriergeräte rund um die Uhr am Netz sind, wirken sich Unterschiede in der Effizienzklasse kontinuierlich auf der Stromrechnung aus. Der auf dem Label angegebene Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh) basiert auf genormten Standardprüfungen bei 16 °C bzw. 32 °C Umgebungstemperatur. Im realen Alltag hängt der tatsächliche Verbrauch vom Aufstellort (z. B. keine direkte Sonneneinstrahlung oder Nähe zu Heizkörpern), der eingestellten Zieltemperatur und dem Nutzungsverhalten ab. Hotspots sind auf einem Bild platziert. Jeder Hotspot erläutert einen bestimmten Bereich. Das Bild zeigt:

EU-Energielabel für Kühl- und Gefriergeräte mit Klasse D, Angaben zum Jahresverbrauch in kWh, Volumen und Lautstärke.

Energielabel für Backöfen

Der Strom­ver­brauch beim Ba­cken und Bra­ten wird maß­geb­lich durch Gar­raum­vo­lu­men, Be­hei­zungs­art und Wär­me­däm­mung be­stimmt. Das Back­ofen­la­bel gibt den Strom­ver­brauch pro Gar­zy­klus ge­trennt für Ober-/Un­ter­hit­ze und Heiß­luft/Um­luft an. Um­luft­be­trieb ar­bei­tet durch die gleich­mä­ßi­ge Luft­zir­ku­la­ti­on im Gar­raum meist mit 20 bis 30 °C nied­ri­ge­ren Tem­pe­ra­tu­ren und spart da­durch mess­bar Energie. Hotspots sind auf einem Bild platziert. Jeder Hotspot erläutert einen bestimmten Bereich. Das Bild zeigt:

Muster des EU-Energielabels für Backöfen mit Energieeffizienzklassen von A+++ bis D und Verbrauchsangaben.

Energielabel für Dunstabzugshauben

Bei Dunst­ab­zü­gen gibt das En­er­gie­la­bel Aus­kunft über die flu­id­dy­na­mi­sche Ef­fi­zi­enz (Luft­för­de­rung im Ver­hält­nis zur Strom­auf­nah­me), die Fett­ab­schei­de­ef­fi­zi­enz sowie die Be­leuch­tungs­ef­fi­zi­enz. Ge­ra­de spar­sa­me LED-Leuchtmittel und bürs­ten­lo­se Ge­blä­se­mo­to­ren sen­ken hier den Strom­be­darf spür­bar ge­gen­über Ge­rä­ten frü­he­rer Generationen. Hotspots sind auf einem Bild platziert. Jeder Hotspot erläutert einen bestimmten Bereich. Das Bild zeigt:

EU-Energielabel für Dunstabzugshauben mit Energieeffizienzklasse A++ und Symbolen für Gebläse, Beleuchtung und Filter.

En­er­gie­ef­fi­zi­enz­klas­sen im Vergleich

Das En­er­gie­la­bel macht tech­ni­sche Ge­rä­te­da­ten ob­jek­tiv ver­gleich­bar. Grund­la­ge für die Ein­stu­fung in die Klas­sen A bis G ist der ge­setz­lich de­fi­nier­te En­er­gie­ef­fi­zi­enz­in­dex (EEI). Die­ser setzt den tat­säch­li­chen En­er­gie­ver­brauch eines Mo­dells ins Ver­hält­nis zu einem stan­dar­di­sier­ten Re­fe­renz­ge­rät glei­cher Größe und Ausstattung.
Ein klei­ne­rer EEI steht für einen ge­rin­ge­ren re­la­ti­ven En­er­gie­be­darf. So weist bei­spiels­wei­se eine Wasch­ma­schi­ne der Klas­se A einen EEI von unter 52 auf, wäh­rend Ge­rä­te der Klas­se B zwi­schen 52 und 60 lie­gen. Im kon­kre­ten Be­trieb ver­braucht ein Mo­dell der Klas­se B damit durch­schnitt­lich rund 15 % mehr Strom pro Wasch­gang als ein ver­gleich­ba­res Gerät der Klas­se A.

*EEI = Energieeffizienzindex

Pra­xis­tipps: Elek­tro­ge­rä­te spar­sam betreiben

Neben der Wahl eines en­er­gie­ef­fi­zi­en­ten Neu­ge­räts kön­nen Sie Ihren Strom­be­darf auch durch das pas­sen­de Be­triebs­ver­hal­ten im All­tag ge­zielt sen­ken: Wir haben Tipps und Tricks für Sie, wie Sie am bes­ten und ein­fachs­ten En­er­gie spa­ren, ohne auf etwas ver­zich­ten zu müssen.

Ko­chen und Herd

  • Rest­wär­me und Deckel: Beim Ko­chen mit ge­schlos­se­nem De­ckel ent­weicht deut­lich we­ni­ger Dampf und Wärme, so­dass die Koch­stu­fe frü­her her­un­ter­ge­re­gelt wer­den kann.
  • Was­ser­ko­cher nutzen: Was­ser für Tee oder Nu­deln im Was­ser­ko­cher zu er­hit­zen, ist bei her­kömm­li­chen Elektro-​ und Cer­an­koch­fel­dern en­er­gie­ef­fi­zi­en­ter. Auf mo­der­nen In­duk­ti­ons­fel­dern ist die Ef­fi­zi­enz von Topf und Was­ser­ko­cher hin­ge­gen na­he­zu vergleichbar.

Küh­len und Gefrieren

  • Pas­sen­de Tem­pe­ra­tur wählen: Eine In­nen­raum­tem­pe­ra­tur von 7 °C im Kühl­schrank und −18 °C im Ge­frier­teil ist für die Fri­sche von Le­bens­mit­teln voll­kom­men aus­rei­chend. Jedes Grad käl­ter er­höht den Strom­ver­brauch um etwa 6 %.
  • Kühl­zeit beachten: Spei­sen vor dem Ein­la­gern immer voll­stän­dig auf Zim­mer­tem­pe­ra­tur ab­küh­len las­sen, damit das Kühl­ag­gre­gat keine zu­sätz­li­che Wärme ab­füh­ren muss.
  • Stand­ort prüfen: Kühl­ge­rä­te nicht di­rekt neben Wär­me­quel­len (Hei­zung, Back­ofen) oder in die pral­le Sonne stellen.

Backöfen

  • Auf Vor­hei­zen verzichten: Bei den meis­ten Back- und Schmor­ge­rich­ten ist das Vor­hei­zen tech­nisch nicht not­wen­dig. Da­durch ver­kürzt sich die Ge­samt­lauf­zeit um 10 bis 15 Minuten.
  • Um­luft bevorzugen: Um­luft spart ge­gen­über Ober-/Un­ter­hit­ze En­er­gie, da die Tem­pe­ra­tur rund 20 °C nied­ri­ger ge­wählt wer­den kann.

Geschirrspüler

  • Füll­men­ge ausschöpfen: Schal­ten Sie die Ma­schi­ne mög­lichst erst ein, wenn der In­nen­raum voll be­la­den ist.
  • Eco-​Programm nutzen: Auch wenn das Eco-​Programm län­ger läuft, be­nö­tigt es durch die nied­ri­ge­re Was­ser­tem­pe­ra­tur und län­ge­re Ein­wirk­zeit in der Regel zwi­schen 20 und 30 % we­ni­ger Strom als Kurz- oder Intensivprogramme.

Waschmaschine

  • Nied­ri­ge­re Waschtemperaturen: Für nor­mal ver­schmutz­te All­tags­wä­sche ge­nü­gen dank mo­der­ner En­zy­me in Voll- und Bunt­wasch­mit­teln meist 30 °C bis 40 °C. Ein Wasch­gang bei 30 °C ver­braucht bis zu 60 % we­ni­ger Strom als bei 60 °C.
  • Do­sie­rung beachten: Über­do­sier­tes Wasch­mit­tel führt zu star­ker Schaum­bil­dung. Die Ma­schi­ne ver­län­gert dann au­to­ma­tisch Spül­gän­ge und pumpt zu­sätz­li­ches Was­ser ab, was Strom-​ und Was­ser­ver­brauch erhöht.

Wäschetrockner

  • Hohe Schleu­der­zahl beim Waschen: Je gründ­li­cher die Wä­sche in der Wasch­ma­schi­ne vor­ge­schleu­dert wird (z. B. mit 1.400 statt 1.000 U/min), desto kür­zer ist die Trock­ner­lauf­zeit – Schleu­dern ver­braucht um ein Viel­fa­ches we­ni­ger En­er­gie als ther­mi­sches Trocknen.
  • Flu­sen­sieb re­gel­mä­ßig leeren: Ein ver­flus­tes Sieb be­hin­dert den Luft­strom und ver­län­gert die Trock­nungs­dau­er spürbar.

Be­leuch­tung und Standby

  • LED-​Umrüstung: Der Aus­tausch äl­te­rer Glüh- oder Ha­lo­gen­lam­pen gegen LED spart bis zu 80 % des Strom­be­darfs für Beleuchtung.
  • Ab­schalt­ba­re Steck­do­sen­leis­ten: Tren­nen Sie Ge­rä­te mit Standby-​Verbrauch (z. B. Un­ter­hal­tungs­elek­tro­nik, Kaf­fee­ma­schi­nen mit Dis­play) bei Nicht­nut­zung über schalt­ba­re Steck­do­sen­leis­ten kom­plett vom Netz.

Häu­fig ge­stell­te Fra­gen (FAQ):

Was zeichnet energieeffiziente Haushaltsgeräte aus?

En­er­gie­ef­fi­zi­en­te Ge­rä­te er­brin­gen die ge­for­der­te Funk­ti­on (z. B. Rei­ni­gen, Küh­len oder Er­hit­zen) mit einem mög­lichst ge­rin­gen Ein­satz an elek­tri­scher En­er­gie. Dies senkt die jähr­li­chen Strom­kos­ten und min­dert den Aus­stoß an­fal­len­der Treib­haus­ga­se bei der Stromerzeugung.

Sind Geräte hoher Effizienzklassen in der Anschaffung teurer?

Mo­del­le der höchs­ten Ef­fi­zi­enz­klas­sen (wie A oder B) lie­gen im An­schaf­fungs­preis häu­fig über ein­fa­che­ren Ba­sis­ge­rä­ten, da hoch­wer­ti­ge­re Dämm­stof­fe, Inverter-​Motoren oder Wär­me­pum­pen ver­baut sind. Über die mehr­jäh­ri­ge Nut­zungs­dau­er amor­ti­sie­ren sich diese Mehr­kos­ten durch die ge­rin­ge­ren lau­fen­den Strom­kos­ten häu­fig ganz oder teilweise.

Wie lässt sich der Stromverbrauch im Haushalt nach dem Neukauf weiter reduzieren?

Durch die ge­ziel­te Nut­zung von Energiespar-​ und Eco-​Programmen, den Ver­zicht auf un­nö­ti­gen Standby-​Betrieb sowie eine an die Haus­halts­grö­ße an­ge­pass­te Ge­rä­te­aus­las­tung lässt sich der reale Strom­be­darf noch­mals mess­bar senken.

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