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Wasserkocher

Für ko­chen­des Was­ser muss es nicht der klas­si­sche Pfeif­kes­sel auf dem Herd sein: Das Er­wär­men auf her­kömm­li­chen Mas­se­koch­fel­dern oder Glaskeramik-​Kochzonen be­nö­tigt meist mehr Zeit und En­er­gie, da zu­nächst die Herd­plat­te und der mas­si­ve Kes­sel­bo­den mit auf­ge­heizt wer­den müs­sen. Deut­lich zü­gi­ger und en­er­gie­ef­fi­zi­en­ter ar­bei­tet ein elek­tri­scher Was­ser­ko­cher. Dank 360-​Grad-​Sockel lässt sich die Kanne nach dem Auf­ko­chen ka­bel­los von der Ba­sis­sta­ti­on ab­neh­men und fle­xi­bel am Tisch oder an der Ar­beits­plat­te nutzen.

Hei­ßes Was­ser zeit- und en­er­gie­spa­rend erhitzen

Ein Was­ser­ko­cher ist auch beim Ko­chen am Herd eine prak­ti­sche Un­ter­stüt­zung: Wer Nudel-​ oder Kar­tof­fel­was­ser im Was­ser­ko­cher vor­kocht und an­schlie­ßend in den Koch­topf um­füllt, spart ge­gen­über her­kömm­li­chen Elek­tro­her­den spür­bar Zeit und Strom. Zudem bleibt auf dem Herd ein Koch­feld für Pfan­nen oder Sau­cen frei.

Auf modernen Induktionskochfeldern mit Booster-​Funktion kocht Was­ser im Topf ähn­lich schnell wie im Was­ser­ko­cher, da die Hitze per Ma­gnet­feld di­rekt im Topf­bo­den ent­steht. Den­noch bleibt der Was­ser­ko­cher ein fle­xi­bler Hel­fer, um Tee­was­ser oder klei­ne­re Men­gen ohne sper­ri­ge Töpfe zuzubereiten.

Eine zeit­spa­ren­de Al­ter­na­ti­ve für Ein­zel­tas­sen sind Heiß­was­ser­spen­der (Heißwasser-​Stationen): Diese er­hit­zen auf Knopf­druck por­ti­ons­ge­nau nur die tat­säch­lich be­nö­tig­te Menge Was­ser in we­ni­gen Se­kun­den. Das ver­hin­dert, dass über­schüs­si­ges Was­ser un­ge­nutzt im Ko­cher ab­kühlt, und spart da­durch ge­zielt Strom und Wasser.

Frei­lie­gen­des oder ver­deck­tes Heizelement

Beim Auf­bau des In­nen­raums un­ter­schei­den sich zwei Bauarten:

Was­ser­ko­cher mit ver­deck­tem Heiz­ele­ment (Edelstahlboden): Diese Bau­form ist heute der gän­gi­ge Stan­dard. Das Heiz­ele­ment liegt ge­schützt unter einer glat­ten Bo­den­plat­te aus Edel­stahl. Der Vor­teil: Die In­nen­flä­che lässt sich un­kom­pli­ziert rei­ni­gen und aus­wi­schen. Loser Kalk wird durch ein in­te­grier­tes Kalk­sieb im Aus­guss zu­rück­ge­hal­ten. Be­dingt durch die fla­che Heiz­plat­te kön­nen die Sie­de­ge­räu­sche beim Auf­hei­zen etwas lau­ter aus­fal­len als bei of­fe­nen Spiralen.

Was­ser­ko­cher mit frei­lie­gen­der Heizspirale: Bei die­sen – heute sel­ten ge­wor­de­nen – Mo­del­len liegt die Heiz­wen­del frei im Was­ser. Die Hitze wird di­rekt an das um­ge­ben­de Was­ser ab­ge­ge­ben. Al­ler­dings setzt sich Kalk be­vor­zugt an den Win­dun­gen der Spi­ra­le fest, was die Rei­ni­gung er­schwert und häu­fi­ge­res Ent­kal­ken erfordert.

Tipp für gleich­blei­ben­de Effizienz: Eine Kalk­schicht auf dem Boden oder der Heiz­spi­ra­le wirkt wär­me­iso­lie­rend und ver­län­gert die Auf­heiz­zeit. Re­gel­mä­ßi­ges Ent­kal­ken mit ver­dünn­ter Zi­tro­nen­säu­re er­hält die kurze Koch­zeit und hält den Strom­ver­brauch niedrig.

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